Deomund Aglibut
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Mein Großvater Andres Deomund Aglibut wurde am 7. März 1938 in Los Baños, Laguna (Philippinen) als zweites von vier Kindern geboren. Er war für mich nicht nur mein Opi, sondern one of my most important empathetic witnesses, cheerleaders & supporters, ein Lieblingsgesprächspartner und Seelenverwandter – ein Vorbild und eine Inspiration. Seine Kindheit und Jugend auf den Philippinen war geprägt von vielen Höhen aber auch Tiefen, wie japanischen Besatzung, Binnenflucht und dem Verlust seiner älteren Schwester im Zuge der japanischen Kriegsstrategie der verbrannten Erde im 2. Weltkrieges.
Als junger Erwachsener ging er als Stipendiat fürs Philosophie- und Theologie-Studium nach Europa und arbeitete als katholischer Priester – bis er in den 60ern meine Oma Uta traf, sich vom Vatikan laisieren ließ und standesamtlich heiratete. Es folgte sein Neuanfang mit drei Kindern, Promotion in VWL/BWL und als Betriebsleiter einer Tiefkühlpizzafabrik, die er mitaufbaute und bis zu seinem Ruhestand leitete – als einer der wenigen Migranten in der Tiroler Provinz in Oberhofen.
Als meine Oma im Alter von 59 Jahren an Alzheimer erkrankte, kümmerte er sich >10 Jahr bis zu ihrem Tod als primary caregiver liebevoll und rund um die Uhr und gab alles, was er zu geben hatte (ohne jede Klage, ohne jedwede Erwartung an andere). Seine Karamellbonbons im Auto, seine versteckten Amicelli-Riegel, seine Kimonos und farbenfrohen Pullover, sein Adobo-Hühnchen zu Weihnachten und seine außerordentlichen kulinarischen Fähigkeiten, sein Lachen und seine bedachte Zurückhaltung, seine tiefe Weisheit und gnadenlose Selbstreflexion und -kritik bei gleichzeitiger Nachsicht und Großzügigkeit gegenüber anderen, seine Neugier und sein gelegentliches Sprechen in Rätseln (die zu meta oder deren Referenzen zu voraussetzungsreich für alle waren), sein Charme und sein Witz und seine Liebe werden mir unendlich fehlen.
Seine Hoffnungen für mich wahr werden zu lassen ist und bleibt für mich Triebkraft und Aufwind, eine Ehre und ein großes Glück. Goodbye grandpa, sleep well, I love you forever & always ♥️
Als junger Erwachsener ging er als Stipendiat fürs Philosophie- und Theologie-Studium nach Europa und arbeitete als katholischer Priester – bis er in den 60ern meine Oma Uta traf, sich vom Vatikan laisieren ließ und standesamtlich heiratete. Es folgte sein Neuanfang mit drei Kindern, Promotion in VWL/BWL und als Betriebsleiter einer Tiefkühlpizzafabrik, die er mitaufbaute und bis zu seinem Ruhestand leitete – als einer der wenigen Migranten in der Tiroler Provinz in Oberhofen.
Als meine Oma im Alter von 59 Jahren an Alzheimer erkrankte, kümmerte er sich >10 Jahr bis zu ihrem Tod als primary caregiver liebevoll und rund um die Uhr und gab alles, was er zu geben hatte (ohne jede Klage, ohne jedwede Erwartung an andere). Seine Karamellbonbons im Auto, seine versteckten Amicelli-Riegel, seine Kimonos und farbenfrohen Pullover, sein Adobo-Hühnchen zu Weihnachten und seine außerordentlichen kulinarischen Fähigkeiten, sein Lachen und seine bedachte Zurückhaltung, seine tiefe Weisheit und gnadenlose Selbstreflexion und -kritik bei gleichzeitiger Nachsicht und Großzügigkeit gegenüber anderen, seine Neugier und sein gelegentliches Sprechen in Rätseln (die zu meta oder deren Referenzen zu voraussetzungsreich für alle waren), sein Charme und sein Witz und seine Liebe werden mir unendlich fehlen.
Seine Hoffnungen für mich wahr werden zu lassen ist und bleibt für mich Triebkraft und Aufwind, eine Ehre und ein großes Glück. Goodbye grandpa, sleep well, I love you forever & always ♥️
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